NOlympia-Bewegung vernetzt sich

Olympia

Wir möchten hier an dieser Stelle mal Infos zusammenstellen, die zeigen, dass die Hamburger NOlympia-Bewegung nicht allein ist.

Über Boston ist ja schon viel geschrieben worden. Trotzdem möchten wir auf zwei Olympia-kritische Artikel auf der Boston-Seite hinweisen. Unvorstellbar, dass auf hamburg.de solche Artikel erscheinen könnten…

Einen Artikel zum Ausstieg Bostons, in dem u.a. steht, dass die geplanten Reformen des IOC nichts an den Finanz-Garantien der Bewerberstädte ändern. Für Bostons Bewerbung sei das quasi der Todesstoß gewesen. Insgesamt wird geschildert, dass es sich nicht um eine Bostoner Besonderheit, sondern um eine Olympische Misere handelt.

Einen weiterer Artikel befasst sich mit den Finanz-Garantien. Es wird auf Chicago hingewiesen, das sich zunächst auch geweigert hat, Finanz-Garantien zu übernehmen. Dann wollte es die Garantie auf 500 Mio. Dollar von der Stadt und 250 Mio. Dollar vom Land begrenzen. Damit war das IOC nicht zufrieden. Obwohl der Bürgermeister sich später bereit erklärt hat, eine unbegrenzte Garantie zu unterschreiben, bekam Chicago einen negativen Evaluierungsvermerk – und hat ja den Zuschlag auch nicht erhalten…

Aber auch in London, Berlin und München gibt es Menschen, die sich weiterhin gegen Olympia engagieren:

Der Berliner Wassertisch hat ein NOlympia Lexikon gebastelt. Da kann man einige Hintergrund-Informationen über Personen, Institutionen etc. nachlesen.

In London ist nach wie vor Julian Cheyne aktiv. Er betreibt die Website Games Monitor.

Und die Aktivisten der Entscheidungen in München und Berchtesgaden Axel Döring und Dr. Wolfgang Zängl engagieren sich auch weiter. Die Seite nolympia.de wird weiterhin aktualisiert und bietet zum Beispiel eine Presseschau.

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere AktivistInnen, mit denen man sich auf facebook und Twitter vernetzen kann.

Und last but not least hier noch einmal der Hinweis auf die Aktivitäten von NOlympia Hamburg und den Olympia-kritischen Blog fairspielen.