Die Kritik an der Olympia-Bewerbung wächst

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Der Blog FAIRspielen.de weist auf eine aktuelle Stellungnahme des BUND Hamburg hin, in der erhebliche Bedenken hinsichtlich des Umwelt- und Klimaschutzes im Zusammenhang mit der angestrebten Austragung der Olympischen Spiele 2024 geäußert werden.

Ebenso wie in der Begründung unserer Volksinitiative STOP Olympia Hamburg sieht der BUND Hamburg große Risiken für die Umwelt in der Verlagerung der Hafenbetriebe vom Kleinen Grasbrook. Er erteilt – zu Recht – der Nutzung von Flächen, die nicht für Siedlungszwecke vorgesehen sind, eine Absage, ebenso wie dem Zuschütten von Hafenbecken. Die Klimaneutralität sei ebenfalls bislang noch nicht dargelegt.

Der BUND verlangt deshalb, dass spätestens 8 Wochen vor dem Olympia-Referendum alle Informationen u. a. über Umweltbelastungen und Kosten transparent gemacht werden müssen, damit eine Entscheidung über die Olympia-Bewerbung möglich ist. An dieser Stelle sind wir deutlich skeptischer. Wir halten es für ausgeschlossen, dass bis zum Referendum alle wesentlichen Entscheidungsgrundlagen geliefert werden können, da das IOC bis dahin noch gar nicht alle Vorgaben für die Ausrichtung der Spiele gemacht hat.
Wir sagen deshalb: So kann es jetzt nur ein NEIN zur Hamburger Olympia-Bewerbung geben.
Jetzt unterschreiben – am 29. November mit NEIN stimmen!